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Geschwister-Scholl-Gymnasium und SSV Volleyballabteilung gehen neue Form der Kooperation ein

Vogelstang: Geschwister-Scholl-Gymnasium und SSV Volleyballabteilung gehen neue Form der Kooperation ein

Kadertrainerin unterrichtet Volleyball in den 6. Klassen

Von unserem Redaktionsmitglied Dirk Jansch

Volleyball boomt auf der Vogelstang. In einem Gespräch mit Vertretern von Verwaltung und Politik haben die Vorderen der SSV Volleyballabteilung unlängst die Bereitstellung von ausreichend Hallenkapazitäten angeregt, erst vor kurzem fand in der Geschwister-Scholl-Sporthalle die Süddeutsche U-13-Meisterschaft mit 24 teilnehmenden Mannschaften statt. Jetzt strebt die von Thomas Müller geführte Abteilung eine neue Form der Beteiligung mit dem Geschwister-Scholl-Gymnasium an. Einmal in der Woche wird im regulären Sportunterricht in den drei sechsten Klassen das Fach Volleyball in einer Doppelstunde unterrichtet.

Bisher gab es am Scholl-Gymnasium eine Volleyball-AG, die im zweiten Jahr von Schülersportmentoren begleitet wird. Diese soll auch weitergeführt werden, wie Schulleiterin Silke Herr und SSV-Volleyballabteilungsleiter Thomas Müller bestätigen: "Das ist keine Konkurrenz", betont Müller, "das baut aufeinander auf." Schließlich besuchen die AG auch ältere Schüler, während sich das neue Angebot ausschließlich an Schüler und Schülerinnen der sechsten Klassenstufe richtet.

Und in den Sportunterricht kommt nicht irgendwer, sondern Landestrainerin Cornelia Brückl, die Stützpunkttraining im Kaderbereich macht und seit einem Jahr als Hauptamtliche auch Training beim SSV gibt. "Das macht der Verband nur mit Vereinen, wo ein gewisses Potenzial gesehen wird", weiß Thomas Müller. Immerhin spielen die SSV-Damen in der zweithöchsten Spielklasse Nordbadens und das überwiegend mit Spielerinnen, die aus dem eigenen Nachwuchsbereich stammen. Um das erreichte Niveau zu halten und weiter auszubauen, haben sich die SSV-Volleyballer Talentförderung auf die Fahnen geschrieben. "Für uns ist diese Schulkooperation ein Investment in die Zukunft", so Müller -und aus Sicht seiner Frau die einzige Möglichkeit, überhaupt ab einem gewissen Alter noch an Nachwuchs heran zu kommen. "Wenn wir erst mit den Größeren beginnen, ist der Markt verlaufen", sagt sie, dann hätten sich die Zehn-und Elfjährigen bereits anderweitig orientiert.

Sportbetonte Schule "Es ist wichtig, dass wir solche Kooperationen haben", sieht Silke Herr in der neuen Form der Zusammenarbeit durchaus Chancen zur gegenseitigen Bereicherung. "Wir wollen uns als sportbetonte Schule positionieren, denn wir haben sehr sportliche Schüler, denen müssen wir auch entsprechend was bieten." Auch mit dem Handballclub Vogelstang bestehe eine Kooperation in Form einer AG, die von einem FSJler (Freiwilliges Soziales Jahr) betreut wird. Simone Müller, die für den SSV die Kooperationen mit Gymnasien und Grundschulen koordiniert, erinnert sich an ihre eigene Schulzeit zurück: "Schon 1994 gab es hier eine Volleyball-AG."

Adalbert Neuberger -er betreut die Fachschaft Sport am Geschwister-Scholl-Gymnasium -sieht auch positive Begleiteffekte für das Kollegium: "Einem Profi zuzuschauen, ist auch eine Fortbildung für die Lehrer." Simone Müller hat festgestellt, dass in der Schule die Technik des Pritschens und Baggerns etwas anders vermittelt wird als in den Vereinen üblich. "Das könnte man auf diesem Weg angleichen", sagt sie. Für interessierte Kollegen würde Conny Brückl auch Fortbildungskurse anbieten. Befristet ist die Kooperation erst mal auf ein Jahr. "Wir haben aber schon Interesse, dass das auch längerfristig läuft", so Simone Müller. Und sie ist zuversichtlich, dass das Angebot auf der Vogelstang gut ankommt. Denn über seit Jahren laufende Kooperationen mit den umliegenden Grundschulen werden die allermeisten Sechstklässler schon in irgendeiner Form in Kontakt mit Volleyball gekommen sein. Auch Silke Herr, die als Kind selbst beim SSV Volleyball gespielt hat, ist vom Erfolg überzeugt: "Wir haben eine Kollegin, die Volleyball spielt und unsere Schüler im Rahmen von 'Jugend trainiert für Olympia' betreut."

Kooperationen des SSV

·Die SSV-Volleyballabteilung betreibt seit 5 bis 6 Jahren eine intensive Jugendarbeit.

·Ziel ist es, Volleyball auf der Vogelstang breiter zu verankern.

·Dies gelingt über vielfältige Kooperationen mit den umliegenden Schulen -entweder in Form von AGs mit Schülermentoren oder in projektartiger Begleitung.

·Kooperationen bestehen mit dem Geschwister-Scholl-Gymnasium, dem Ludwig-Frank-Gymnasium sowie den Grundschulen Feudenheim, Wallstadt, Käfertal und Bertha-Hirsch im Rott.